Social Media wird das Yieldmanagement im Hotel beeinflussen
7. Juli 2009 von Jörg Schlottke | 1 Kommentar
Gestern Abend habe ich über meinen Twitter-Account einige Thesen zur Auswirkung von Social Media auf das Yieldmanagenment im Hotel gesendet und damit promt ein kurzes Gespräch mit Touristikern aus Österreich, genau gesagt aus Villach und dem Lammertal, sowie aus dem Unesco-Welterbe Tal der Loreley geführt.
Folgende Gedanken veranlassten mich zum Senden dieser Tweets, um herauszufinden, ob diese eventuell zu visionär und unrealistisch sind.
- Social Media wird die Preismodelle und das Yieldmanagement der Hotellerie Schritt für Schritt verändern!
- Eine Preisgestaltung nach den klassischen Richtlinien des Uniform System of Accounts gehört im Social Media Zeitalter der Vergangenheit an!
- Hoteliers müssen ihre Deckungsbeiträge in Abhängigkeit der jeweiligen Bettenauslastung kennen, um Social Media Preise gestalten zu können!
Stefan Niemeyer, ein Social Media Marketing Spezialist aus der Hotelbranche, fragte mich daraufhin berechtigt “Was sind denn Social Media Preise?” und ob mir schon Beispiele aus der Hotelbranche bekannt sind. Meine Antwort auf die erste Frage dazu lautete:
- Social-Media-Preise sind Yield-Preise, die für spezifische Vertriebskanäle im Social Web gestaltet werden!
Leider sind mir noch keine genauen Beispiele bekannt, dass sich ein Hotelier mit Social Media Preisen beschäftigt und diese bereits professionell in das Yieldmanagement intergriert. Einen Tipp für ein Trendbeispiel erhielt ich allerdings dennoch von Stefan Niemeyer.

Tourotel in Wien gibt ein Beispiel für eine Social Media Preis Aktion. Ob diese Aktion eher noch ein Experiment oder doch schon unter den Gesichtspunkten eines professionellen Yieldmanagements erfolgt, geht daraus nicht hervor. Ob diese Aktion auch von den breits 525 hotel_vienna Followern (Stand 07. Juli 2009) durch Buchungen honoriert wird, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis. Das hängt mit Sicherheit von der Qualität der Follower-Accounts und dem bisherigen Kommunikationsgeschick des Hotels via Twitter ab. Social Media Marketing & Vertrieb folgt nicht den Gesetzen klassischer Marketing- & Vertriebsmaßnahmen.













1. Markus Schauer
Kommentar vom 5. August 2009 um 08:51
Lieber Jörg! Lieber STefan!
Vielen Dank für diesen Eintrag.
Wir testen noch und es ist noch ein Experiment.
Ab jetzt twittern wir Wienerisch für Anfänger
Liebe Grüße aus Österreich.
markus