Deutsche vertrauen bei Gesundheitsthemen häufig Social Media

So lautet der Titel einer Studie von Digitas Health, die auf die Befragung von mehr als 1.000 Ärzten und Patienten in Europa und den USA beruht. Digitas Health zählt als Marketing-Agentur viele der weltweit führenden pharmazeutischen, biowissenschaftlichen und medizintechnischen Unternehmen zu seinen Kunden. Das Unternehmen ist Teil der in Paris ansässigen Publicis Groupe S.A., dem weltweit viertgrößten Kommunikationskonzern.

Die Ergebnisse der Studie im Detail:

  • 67 Prozent der europäischen Verbraucher sagen, dass sie Informationen zu Gesundheitsthemen, die sie über Social Media (Blogs, Foren, Communities) erhalten, Vertrauen schenken. Von den amerikanischen Verbrauchern sagen dies 45 Prozent.
  • Verbraucher aus Deutschland haben im europäischen Vergleich das größte Vertrauen in gesundheitsbezogene Informationen aus Social Media.
  • 33 Prozent der Deutschen vertrauen Informationen zu Gesundheitsthemen, die in Social Media vermittelt werden (europäischer Durchschnitt: 28 Prozent)
  • 52 Prozent der europäischen Ärzte sind der Ansicht, dass Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich an Diskussionen in Patientenforen und sozialen Netzwerken teilnehmen sollten. In den USA sagen dies 41 Prozent.
  • 41 Prozent der europäischen Ärzte glauben, dass Social Media bei der Patientenbetreuung eine zunehmend wichtigere Rolle spielen werden, beispielsweise indem Ärzte ihren Patienten Foren und Online-Communities empfehlen, bei denen sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. In Europa geben dies überdurchschnittlich die Ärzte in Deutschland (44 Prozent) und Spanien (62 Prozent) an.
  • Europaweit gehen zwei Drittel der befragten Ärzte und 32 Prozent der Patienten davon aus, dass ihre Online-Kommunikation zu Gesundheits-Themen über die nächsten 18 Monate zunehmen wird.
  • 70 Prozent der europäischen Ärzte gehen davon aus, dass Social Media eine zunehmend wichtige Rolle bei der Meinungsbildung von Patienten in Hinblick auf ihre medizinische Behandlung und ihren Gesundheitszustand spielen werden.
  • Zwei von fünf der befragten Verbraucher empfehlen Websites mit Inhalten oder Serviceangeboten gesundheitsrelevanter Themen an andere weiter.

Quelle: na – Presseportal

Diese Studie belegt sehr anschaulich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media bezogen auf das Thema Gesundheitstourismus ist. Wer sich heute nicht intensiv damit befasst, läuft durchaus Gefahr im gesundheitstouristischen Nischenmark wichtige Marktanteile zu verlieren.

Voraussetzung dafür sind natürlich weiterhin die engen, konzeptionellen Kooperationen zwischen Medizinern, Touristikern und bezogen auf die Studienergebnisse auch Social Media Marketern. Allem voran steht allerdings auch die Dienstleistungsqualität auf hohem Niveau. Ich kann mich noch sehr gut an meine Arbeit im Kompetenznetzwerk Orthopädie in Rostock erinnern. Erst kürzlich sprach ich mit Herrn Prof. Dr. med. habil. Wolfram Mittelmeier, Arzt für Orthopädie und spezielle orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie, Chirotherapie, Physikalische Therapie, Sportmedizin an der Orthopädischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Rostock. In diesem Gespräch teilte er mir mit, dass die Klinik das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008, hervorgehend aus der Arbeit im Kompetenznetzwerk Orthopädie, erfolgreich eingeführt hat und nun seit Jahresbeginn anwendet. An dieser Stelle noch einmal meinen vollsten Respekt an das Team der Orthopädischen Klinik und Poliklink Rostock für das verdiente Zertifikat als Symbol für ausgezeichnetes Qualitätsmanagement. Es tut richtig gut zu wissen, eine derartige Kompetenz in der Stadt zu haben.

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